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Wenn Zeus Europa nicht entführt hätte 

Reihe Sedones

wenn zeus europa nicht entführt hätte

Kreta im Spiegel von Mythos, Geschichte, Politik und Erleben

Sedones 21

Arn Strohmeyer

Sedones 21, Mähringen 2017 
ISBN 978-3-937108-36-0 
117 Seiten 
12,80 € 

In der Vermählung von Zeus mit der phönizischen Königstochter Europa auf Kreta findet die mythische Symbiose der Kulturen von Ost und West statt, um etwas ganz Neues hervorzubringen. Die Geschichte von Europa und Zeus ist der Gründungsmythos und die Stiftungslegende für einen ganzen Erdteil. 
Um diesen nach der phönizischen Königstochter benannten Erdteil steht es heute nicht zum Besten, Europa befindet sich in einer veritablen Krise. Muss Zeus also noch einmal zur phönizisch-libanesischen Küste aufbrechen, um den Europa-Mythos neu zu begründen? Oder braucht der Kontinent zum Überleben eine völlig neue Erzählung – ohne Stiergott und ohne Prinzessin? 
 
Vor diesem Hintergrund erzählt Arn Strohmeyer in zehn neuen Aufsätzen ebenso informativ wie unterhaltsam von der großen Ferieninsel Kreta im Spiegel von Mythos, Geschichte, Politik und Erleben. 

Pressestimmen

„Thomas Balistier fasst in seinem 120 Seiten umfassenden Werk alles, was über die rätselhafte Tonscheibe bekannt ist, zusammen und präsentiert zum Schluß sogar einige Entschlüsselungsversuche. Das Buch, das trotz seiner Thematik leicht verständlich geschrieben ist, kann sowohl Lesern empfohlen werden, die sich bisher noch nicht mit dem Diskos beschäftigt haben, als Einführung sozusagen, wie auch 'Eingeweihten', denn es umfaßt ein breites Spektrum und bietet an einigen Stellen neue Denkansätze, die es durchaus wert sind, weiterverfolgt zu werden.“

Schwäbisches Tagblatt (SÜDWEST PRESSE) vom 6. August 1998

„Weit davon entfernt eine eigene Theorie oder gar einen Beitrag zur Entzifferung des Diskos liefern zu wollen (dem steht schon die wissenschaftliche Redlichkeit des Autors entgegen), bietet uns Balistier auf 120 Seiten einen ebenso unterhaltsamen wie detaillierten Einblick in die Geschichte des altkretischen Dokuments seit seiner Entdeckung. Fundort, Datierung, Herkunft, Zeichen und graphische Besonderheiten, Schriftsystem und Sprache, Lese- und Schreibrichtung und schließlich die Entzifferungsversuche: alles wird mit der gleichen Liebe zum Detail behandelt. Besonders unterhaltsam sind dabei die teils völlig konträren Ergebnisse der Entzifferungsversuche.“

Athener Zeitung vom 4. Mai 2001

„Kompetent und fundiert dokumentiert (...) Thomas Balistier in seinem 120 Seiten umfassenden Büchlein die Geschichte des Rätsels und die Versuche seitens der Wissenschaft, dieses zu lösen.“

Salzburger Woche vom 24. Juni 1999

„In einer klar verständlichen (...) Sprache führt der Tübinger Forscher Thomas Balistier in die unterschiedlichen Problembereiche des Diskos ein. (...) Mit großer Kenntnis der Forschungsströmungen, aber auch mit einem Blick für die Eitelkeiten und Rechthabereien einzelner Parteien sowie Sonderlinge und Phantasten zeigt Balistier so nebenbei, wie fesselnd und zugleich abstrus Wissenschaft sein kann. In erster Linie hat er aber ein Buch geschrieben, das ein Muß für jeden ausgrabungsbegeisterten Kreta-Urlauber ist, ein Buch, das Lust darauf macht, sich den Diskos mit seiner 'erhabenen Schönheit und faszinierenden Ausstrahlung' im Museum von Heraklion selbst anzuschauen.“

Schwäbisches Tagblatt (SÜDWEST PRESSE) vom 6. August 1998

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